04 09/13
11:07

Private Krankenversicherung: Zugang & Kosten

Für wen kommt eine Private Krankenversicherung in Frage?
Die Private Krankenversicherung steht allen offen, für die keine Versicherungspflicht in der Gesetzlichen Krankenversicherung besteht. Diese tritt kraft Gesetztes sein, sobald der Versicherte angestellt ist und weniger als 4.350 Euro pro Monat und 52.200 Euro pro Jahr verdient. Eine Ausnahmeregelung existiert ausschließlich für Privatversicherte, die wegen der Kindererziehung Teilzeit arbeiten und mit einer Vollzeitstelle die Grenze überschreiten würden. Die Krankenkasse bei der derjenige zuletzt gesetzlich versichert war, muss dies schriftlich bestätigen. Ansonsten hat der Arbeitgeber seinen Mitarbeiter bei einer gesetzlichen Krankenkasse zu versichern. Entsprechend ist die Optionsmöglichkeit Private Krankenversicherung die Ausnahme. Derzeit steht sie vier Gruppen offen:

– Hauptberuflich Selbständige
– Freiberufler mit eigener Praxis oder Kanzlei (Ärzte, Rechtsanwälte, Architekten, etc.)
– Beamte und
– Angestellte mit einem Verdienst oberhalb der Versicherungspflichtgrenze

Die Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung endet, wenn der Angestellte die Versicherungspflichtgrenze von 4.350 EUR pro Monat und 52.200 EUR pro Jahr in einem Jahr überschreitet.
Unterschreitet er diese allerdings in der Folgezeit, wird er automatisch wieder versicherungspflichtig und muss in die gesetzliche Krankenkasse zurückkehren.
Angestellte Freiberufler unterliegen bei der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung denselben Regeln, wie andere nichtselbständig Beschäftigte.

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01 10/13
12:38

Private Krankenversicherung

Neben der gesetzlichen Krankenversicherung in Deutschland steht die private Krankenversicherung.
Die private Krankenversicherung bietet eine Absicherung gegen Kosten, die durch Unfälle oder Krankheiten entstehen können.

Abschlusskriterien sind das Alter, die Berufsgruppe, tarifliche Leistungen sowie der Gesundheitszustand. Es kann eine Vollversicherung, eine Teilversicherung oder auch nur eine Zusatzversicherung abgeschlossen werden. Zu der Zusatzversicherung zählt eine Auslandskrankenversicherung, eine Zahnzusatzversicherung, eine Pflegezusatzversicherung, Krankenhaustagegeld, Krankentagegeld sowie Einbett/Zweibettzimmer im Krankenhaus. Die Zusatzversicherung kann auch von gesetzlich Versicherten abschlossen werden.

Antragsteller können aufgrund einer Vorerkrankung vom Versicherungsunternehmen abgelehnt werden.

Weitläufig gelten folgende, einheitliche Tarife: Der Basistarif, der Standardtarif und der Notlagentarif.
Es gibt eine Anzahl an Tarifbestandteilen die verschiedenartig miteinander kombiniert werden können. Die Vertragsgestaltung ist individuell. Dazu gehören stationäre, ambulante und zahnärztliche Tarife.
Auch für anfallende Kosten, können bestimmte Obergrenzen vereinbart werden.

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